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Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI


Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI
Bildurheber: Carsten Weber

 

Kasperle ist wieder da!



Puppenbühne  "LARIFARI"


Fredy Meyer

Siemensstrasse 11
Essen Altendorf


Tel.: 0201 376 38602
Mobil: 0151 - 11193529



Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI
Bildurheber: Carsten Weber
Fast jeder hat Kindheitserinnerungen, in denen Kasperlefiguren und Puppentheater eine Rolle spielen. Egal ob zu Großvaters Zeiten oder im Computerzeitalter: Wenn ein Tri Tra Trullala ertönt, dann weiß man, dass der Kasperle und seine Freunde ihren großen Auftritt haben.

Die Faszination für die Handpuppen mit ihren markanten Holzköpfen ist ungebrochen.

Rund 80 Kasperlefiguren, die zum Fundus der traditionsreichen Puppenbühne "LARIFARI"
des Volkskunststudios Essen gehören und von seinem Leiter Fredy Meyer, einem seit über 40 Jahren aktiven Puppenspieler, für die Ausstellung zur Verfügung gestellt werden.

Viele Figuren sind über 100 Jahre alt und stammen zum Teil von einer sauerländischen Wanderbühne, die bereits im 19.Jahrhundert über die Lande zog.
Die traditionellen "Hauptdarsteller" wie Kasper, Gretel, Prinzessin, Hexe, Räuber und Zauberer gleich in mehrfacher Ausfertigung.


Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI
Bildurheber: Carsten Weber
Auch Max und Moritz haben in der Sammlung ihren festen Platz.
Auf andere originelle Zeitgenossen wie den Sensemann, einen Samurai, einen Zahnarzt oder einen Stadtstreicher trifft der Besucher eher unerwartet.
Sie sorgen jedoch ebenso wie Zwerge, Feen oder Kaspers Hund Purzel für jede Menge Abwechslung und sicherlich so manches Schmunzeln.
Selbstgemachte und gestrickte Handpuppen sowie einige Marionetten komplettieren das Figurenkabinett
.


Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI
Bildurheber: Carsten Weber
Einen Einblick in die Welt des Puppenspiels vermitteln auch die übrigen Exponate. Dazu zählen natürlich die alten selbstgemalten Kulissen, auf denen u. a. Schloß Borbeck und sein Park abgebildet sind. Ein handgekurbeltes Reisegrammophon brachte in früheren Zeiten Musik ins Spiel und es gibt eine Fahne zu Ehren von "Onkel Albert" - so lautete damals der Spitzname der Puppenspieler. Historische Fotos, alte Plakate und Handzettel sowie Originaldokumente zur Geschichte des Puppenspiels in Essen gestatten ebenfalls einen Blick in die Vergangenheit.


Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI
Bildurheber: Carsten Weber
Seine erste Begegnung mit dem Kasperle hatte Fredy Meyer in den 30er Jahren in der Essener Gruga. Dort zog ihn der damals ausgesprochen populäre "Grugakasper", dessen Bühne am Grugaturm aufgebaut war, in seinen Bann. Zu Hause griff der gebürtige Bergeborbecker dann - wie viele andere Kinder auch - zu eigenen Handpuppen und spielte selbst Kasperletheater. Später schloss sich Fredy Meyer in seiner Jugend den Naturfreunden an und nach dem 2. Weltkrieg begann sein ehrenamtliches Engagement in der Essener Kulturarbeit, wobei der Schwerpunkt zunächst bei Volkstanz und Musik lag.
Anfang der 60er Jahre lernte der ausgebildete Chemiker dann den bekannten Essener Puppenspieler Erwin Wachtmeister kennen, in dem er den "Grugakasper" erkannte, und die alte Faszination lebte wieder auf.
Der Gründer der Puppenbühne "Larifari" führte Fredy Meyer in die Welt des Kasperletheaters ein, und beide spielten bei den Aufführungen Seite an Seite.
Seinen ersten eigenen Auftritt hatte Fredy Meyer in der Grugahalle und Anfang der 70er Jahre übernahm er sowohl die Puppenbühne "Larifari" als auch die alten Handpuppen des Essener "Kirmeskaspers" Hermann Rendschmidt.
Die Bühne wurde in das Volkskunststudio Essen des Vereins für soziale Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit (ARKU) integriert,
der seinen Sitz in der Kulturwerkstatt Altendorf an der Haskenstrasse hatte.
Fredy Meyer trat mit der Puppenbühne "Larifari" in Kindergärten, Schulen und Vereinen sowie im Rhein Ruhr Zentrum und bei Ferienspatzaktionen in der Gruga auf. Dabei führte ihn seine Kasperletour durch das gesamte Ruhrgebiet und darüber hinaus bis nach Hamburg.


Fredy Meyer und seine Puppenbühne LARIFARI
Bildurheber: Carsten Weber

Der 79 Jährige spielt auch heute noch nach alten Vorlagen, verzichtet dabei aber bewusst auf Prügleien und grausame Szenen.

Ganz besonders wichtig ist ihm bei seinen Kasperlestücken die Mitwirkung der Kinder, die als Zuschauer Einfluss auf das Puppenspiel nehmen und so den Ausgang der Geschichte mitbestimmen können.

Bis heute noch nimmt

Fredy Meyer gerne Engagements

entgegen.

Puppenbühne "Larifari"

Fredy Meyer

0201 376 38602  
0151 11193529

(0201 8759907)

Bild:  Carsten Weber          www.fotogen-borbeck.de

Text: Alexandra Becker     www.khv-borbeck.de

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

 

 

 

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Weitere Informationen

Quellenangabe:
Text: Alexandra Becker Bilder: Carsten Weber


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