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Nachrichten aus dem Ruhrgebiet

Ruhrgebiet, RVR
Kulturelles, Politik, Vermischtes
RVR investiert seit 2009 6,3 Millionen Euro in Instandhaltungsmaßnahmen in Großstandorte auf der Route der Industriekultur
Metropole Ruhr (idr). Rund 6,3 Millionen Euro hat der Regionalverband Ruhr (RVR) in den vergangenen drei Jahren in Instandhaltungsmaßnahmen in die sechs Großstandorte auf der Route der Industriekultur investiert. Das geht aus dem aktuellen Evaluierungsbericht des Verbandes hervor. Das Geld ist der Beitrag des RVR zur langfristigen Sicherung der Ankerpunkte Landschaftspark Duisburg-Nord, Gasometer Oberhausen, Jahrhunderthalle Bochum, Zeche und Kokerei Zollverein in Essen sowie Kokerei Hansa in Dortmund.
Die mit rund zwei Millionen Euro größte Summe floss bislang in den Landschaftspark Duisburg-Nord, wo der RVR u.a. Stahlbau- und Korrosionsschutzarbeiten an den Hochöfen und an der Erzbunkeranlage durchführen ließ. Knapp 1,7 Millionen Euro flossen in die Zeche Zollverein, weitere 1,2 Millionen in die benachbarte Kokerei.
Martin Tönnes als Bereichsleiter Planung beim RVR verantwortlich für die Route der Industriekultur: "Die Mittel sind gut investiert. Sie sichern die bedeutenden und identitätsstiftenden Industriedenkmäler im Ruhrgebiet, die immer stärker auch von Gästen außerhalb der Metropole Ruhr entdeckt werden."
Die Zahlungen des RVR sind Teil des Vertrages zwischen dem Regionalverband Ruhr und dem Land, in dem sich die Partner 2006 verpflichtet haben, ausgewählte Ankerpunkte der Route der Industriekultur über einen Zeitraum von zehn Jahren baulich zu sichern. Das Land gibt jährlich einen Zuschuss von 3,6 Millionen Euro für die sechs Standorte, der Verband steuert durchschnittlich 2,5 Millionen Euro pro Jahr für die Instandhaltung bei.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Detaillierte Informationen zu den RVR-Investitionen finden Sie unter www.ruhrparlament.de in den Unterlagen zur Sitzung des Betriebsausschuss Route der Industriekultur, der am 16. Mai tagte.
Essen, RVR
Kulturelles, Politik, Vermischtes
RVR investiert bis 2016 rund 12,6 Millionen Euro in Instandhaltungsmaßnahmen auf Zeche und Kokerei Zollverein
Essen (idr). Knapp drei Millionen Euro hat der Regionalverband Ruhr (RVR) in den vergangenen drei Jahren in Instandhaltungsmaßnahmen auf der Zeche Zollverein und der Kokerei Zollverein in Essen investiert. Knapp 1,7 Millionen Euro flossen in die Zeche, weitere 1,2 Millionen in die Kokerei. Das geht aus dem aktuellen Evaluierungsbericht des Verbandes zu den sechs Großstandorten auf der Route der Industriekultur hervor. Das Geld ist der Beitrag des RVR zur langfristigen Sicherung der beiden Standorte des Welterbes.
Finanziert wurden u.a. Instandsetzungen der elektrischen Anlagen und Brandmeldeanlagen sowie die Trockenlegung des Wiegeturms auf Zollverein. An der Kokerei konnten dank der RVR-Gelder Gebäude gesichert und Unfallgefahren beseitigt werden, außerdem wurden in den beiden Ausstellungshallen Mischanlage und Salzlager Instandhaltungsmaßnamen durchgeführt.
Bis 2016 werden vom RVR voraussichtlich weitere sieben Millionen Euro in die Zeche Zollverein und knapp 2,6 Millionen Euro in die Kokerei fließen. Große Vorhaben der kommenden Jahre sind die z.B. die Instandsetzung von Bandbrücken und des ehemaligen Kesselhauses (Zeche) sowie die Sicherung der Gebäude und Anlagen im Bereich der Koksofenbatterie undentlang der Blauen Allee (Kokerei).
Martin Tönnes als Bereichsleiter Planung beim RVR verantwortlich für die Route der Industriekultur: "Die Mittel sind gut investiert. Sie sichern bedeutende und identitätsstiftende Industriedenkmäler vor Ort wie Zeche und Kokerei Zollverein, die immer stärker auch von Gästen außerhalb der Metropole Ruhr entdeckt werden.“ Die Zahlungen des RVR sind Teil des Vertrages zwischen dem Regionalverband Ruhr und dem Land, in dem sich die Partner 2006 verpflichtet haben, ausgewählte Ankerpunkte der Route der Industriekultur über einen Zeitraum von zehn Jahren baulich zu sichern. Das Land gibt jährlich einen Zuschuss von 3,6 Millionen Euro für die sechs Standorte, der Verband steuert durchschnittlich 2,5 Millionen Euro pro Jahr für die Instandhaltung bei.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Detaillierte Informationen zu den RVR-Investitionen finden Sie unter www.ruhrparlament.de in den Unterlagen zur Sitzung des Betriebsausschuss Route der Industriekultur, der am 16. Mai tagte.
Ruhrgebiet
Verkehr, Vermischtes
Hagen präsentiert sich auf Ortseingangsschildern wieder als "Stadt der Fernuniversität"
Hagen (idr). Hagen präsentiert sich Besuchern künftig schon bei der Anreise als "Stadt der Fernuniversität". Der entsprechende Namenszusatz wird auf allen Ortseingangsschildern stehen. Schon vor zwei Jahren waren die 95 Schilder mit dem Zusatz versehen worden, dieser musste jedoch zwischenzeitlich wieder entfernt werden, weil die damalige Gemeindeordnung dies nicht erlaubte. Nach einer zwischenzeitlichen Gesetzesänderung entschied sich der Rat der Stadt gestern dafür, den Hinweis auf die Fernuniversität wieder aufzukleben. Die Kosten dafür werden von Sponsoren übernommen.
Ruhrgebiet
Kulturelles
Bereits 17 Ruhrtriennale-Vorstellungen ausverkauft
Gelsenkirchen (idr). Rund drei Monate vor Eröffnung der Ruhrtriennale sind 17 Vorstellungen ausverkauft. Bereits vergriffen sind die Karten für alle sechs Abende der Eröffnungsproduktion "Europeras 1&2" von John Cage in der Inszenierung des Künstlerischen Leiters der Ruhrtriennale Heiner Goebbels in der Jahrhunderthalle Bochum. Das teilt heute die Kultur Ruhr GmbH in Gelsenkirchen mit. Auch weitere Konzerte, eine Tanzperformance von PACT Zollverein und die Premiere von Romeo Castelluccis Theaterarbeit "FOLK" sind vollständig gebucht.
Die Ruhrtriennale bringt vom 17. August bis 30. September mehr als 30 Produktionen, darunter rund 20 Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren auf die Bühne.
Infos: www.ruhrtriennale.de
Ruhrgebiet
Politik, Vermischtes
Essener Schuldenuhr tickt auch mobil
Essen (idr). Jederzeit und überall können sich Interessierte jetzt über Essens Schuldenstand informieren. Die Stadt lässt nicht nur im Internet die Schuldenuhr ticken, sondern hat eine App für Smartphones erstellt. Die Finanzdaten werden sekündlich aktualisiert.
Am Freitagnachmittag lag der Schuldenstand bei gut 3,2 Milliarden Euro. Stündlich kommen rund 15.000 Euro dazu.
Infos: www.essen.de/finanzen
